SMT-Themen im Fokus
Auch kleinste Abweichungen können sich in der SMT-Fertigung direkt auf Prozessstabilität und Baugruppenqualität auswirken. Bestückpipetten sind dabei die einzige physische Schnittstelle zum Bauelement und damit ein entscheidender Faktor im Bestückprozess. Konventionelle Ansätze wie intervallbasierte Wartung oder isolierte Datenerfassung bieten oft keine durchgängige Transparenz über den tatsächlichen Zustand einzelner Pipetten. Abweichungen werden vielfach erst erkannt, wenn sie sich bereits auf den Produktionsprozess auswirken.
Closed-Loop-Pipettenmanagement ermöglicht eine durchgängige Identifikation, Erfassung und Steuerung von Bestückpipetten über ihren gesamten Lebenszyklus und schafft damit die Grundlage für eine gezielte und nachvollziehbare Prozessführung.
Unzureichend überwachte Bestückpipetten gehören zu den häufig unterschätzten Ursachen für Prozessrisiken und Qualitätsabweichungen in der SMT-Fertigung. Erfahren Sie in unserem White Paper, wie Closed-Loop-Pipettenmanagement durchgängige Transparenz über den gesamten Lebenszyklus schafft und eine gezielte Steuerung ermöglicht.
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Closed-Loop-Pipettenmanagement verbindet Identifikation, Datenerfassung, Wartung, Reinigung und Steuerung in einem durchgängigen Kreislauf. Während des Bestückprozesses werden Zustands- und Prozessdaten erfasst und an das Factory Equipment Center übertragen, wo sie in individuellen Datensätzen zusammengeführt und über den gesamten Lebenszyklus hinweg fortgeführt werden.
Auf dieser Basis wird der Einsatz jeder einzelnen Pipette im Produktionsprozess gezielt gesteuert. Der geschlossene Kreislauf lässt sich in fünf zentrale Schritte gliedern:
Jede Pipette ist eindeutig identifiziert und wird mit einem individuellen Datensatz im System geführt. Dadurch können Einsatz, Nutzung und relevante Ereignisse für jede einzelne Pipette durchgängig nachvollzogen werden.
Während des Bestückprozesses werden relevante Nutzungs- und Zustandsdaten kontinuierlich erfasst. Diese Daten bilden die Grundlage für die Bewertung des Zustands jeder einzelnen Pipette.
Alle erfassten Daten werden in Factory Equipment Center zusammengeführt und ausgewertet. Auf dieser Basis wird der Einsatz der Pipetten im Produktionsprozess gesteuert.
Pipetten mit Wartungs- oder Reinigungsbedarf werden gezielt aus dem Prozess entnommen und geprüft sowie gereinigt. Die Maßnahmen erfolgen zustandsbasiert und stellen sicher, dass nur geprüfte Pipetten weiterverwendet werden.
Auf Basis der im Factory Equipment Center zusammengeführten und ausgewerteten Zustands- und Prozessdaten wird festgelegt, welche Pipetten für den Produktionseinsatz freigegeben werden und welche gesperrt bleiben.
Dadurch wird sichergestellt, dass nur Pipetten eingesetzt werden, die die definierten Qualitäts- und Leistungsanforderungen erfüllen, und der Kreislauf geschlossen wird.
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