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Effizient zur Integrated Smart Factory

30.12.2021

Freiheit für Elektronikfertiger

Die digitale Transformation erreicht viele Fertigungen nur zögerlich. Unternehmen leiden heute unter denselben Syndromen, die IT-Verantwortlichen schon in den 80er und 90er Jahren Kopfzerbrechen bereitet hatten: Abhängigkeiten von bestimmten Herstellern, proprietären Systemen und fehlenden Standards. Mit offenen Automatisierungs- und Digitalisierungsstrategien keimt neue Hoffnung auf.

Es gab eine Zeit, in der technologische Abhängigkeiten die IT-Politik von Unternehmen maßgeblich beeinflussten: Der 80er-Jahre-Ära mit zentralisierten Großrechnern und dummen Terminals folgten eine dezentrale Client-Server-Periode und schließlich erst Offenheit und Interoperabilität in Form von Multi-Cloud-Services. Ein aktueller Blick in die Produktionshallen der Fertigungsindustrie offenbart erstaunliche Parallelen zu der von IBM und Microsoft dominierten Epoche. Ähnlich wie damals suchen auch Organisationen aus der Fertigungsindustrie heute nach Möglichkeiten, um sich aus der Umklammerung von wenigen Herstellern, die zwar Fertigungsequipment liefern, aber keine offenen, herstellerübergreifenden Schnittstellen bereitstellen, befreien und die Vision der intelligenten integrierten Fabrik verwirklichen zu können.

Digitale Transformation durch Offenheit in der Elektronikfertigung

Eine Mischung aus Zuversicht und Zweifel herrscht besonders im Branchensegment der Elektronikfertiger, einem Segment mit einem traditionell hohen Grad an Automatisierungstechnologien. Auch hier ist das Thema digitale Transformation omnipräsent. Kurze Produktlebenszyklen, globale Wertschöpfungsketten, neue Wettbewerber und veränderte Kundenansprüche sorgen für die Notwendigkeit, etablierte Geschäftsmodelle und
-prozesse zu hinterfragen. Doch trüben auch hier proprietäre Systeme, unflexible Lösungen und Abhängigkeiten von Herstellern die Aufbruchsstimmung in die Welt der Digitalisierung: Fabriken aus dem Bereich der Elektronikfertigung haben bis heute in der Regel kaum eine echte Option, den Grad und das Tempo der Automatisierung selbst wählen zu können. Anders ausgedrückt: Die Industrie 4.0 läuft dort mit angezogener Handbremse, weil etablierte Automatisierungsstrategien Anpassungen an neue Marktgegebenheiten nur schwer oder gar nicht ermöglichen. Dafür gesorgt haben freilich nicht zuletzt auch die Hersteller von Automatisierungslösungen selbst. Mit werbewirksamen Formulierungen wie Zero Operator Line, Dark Factory oder Lights out Factory skizzieren sie ein Bild, wonach ausschließlich vollautomatisierte, bedienerlose Shopfloors zum gewünschten Erfolg führen können.

Teil- statt Vollautomatisierung

Die Realität aber zeigt: Zero-Operator-Strategien bestehen in der Regel aus geschlossenen Lösungen eines einzigen Herstellers. Sie sind kaum nachrüstbar und erfordern es, dass bei Änderungen nahezu sämtliche Fertigungsprozesse neu überdacht und angepasst werden müssen. Selbst offenkundig unbedeutende Veränderungen führen oft dazu, dass am Ende doch alle Fertigungsprozesse auf den Prüfstand kommen müssen. Vor allem die letzten Prozente einer kompletten Automatisierung müssen teuer erkauft werden. Belegen lässt sich das anhand exakter Kosten-Nutzen-Analysen: Eine totale Produktionsautomatisierung optimiert die Stückkosten nur in den seltensten Fällen. Vielmehr hat sich gezeigt, dass 20 Prozent der eingesetzten Ressourcen 80 Prozent der Ergebnisse erzeugen. Jeder zusätzliche Prozentpunkt an Verbesserungen geht indes mit einem überproportionalen Mehraufwand einher.

Open Automation: Mehr als Philosophie

Gründe, weshalb im Markt immer häufiger Stimmen laut werden, die einen pragmatischeren Ansatz für die Automatisierung fordern. Ein Plädoyer, das beispielsweise beim Münchner Prozesspartner für die Elektronikindustrie ASMPT Gehör gefunden hat. Der Spezialist für Integrated Smart SMT Factories tritt für mehr Offenheit und eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Herstellern untereinander und mit Kunden ein und hat dafür mit seinem Ansatz Open Automation sogar eine spezielle Initiative ins Leben gerufen. Abhängig von der individuellen Situation sollen Kunden so die Möglichkeit erhalten, einen optimalen und vollmodularen Weg in die Integrated Smart Factory zu finden. Dazu gehören eine schrittweise Automatisierung, die Integration von Geräten von Drittanbietern und die nachträgliche Automatisierung von Fertigungslinien, immer mit Blick auf den Return-of-Investment. Möglich wird das unter anderem dadurch, dass sich einzelne Komponenten der Automatisierung modular nachrüsten und umbauen lassen. Bestehende Linien und Elemente können integriert, Prozesse schrittweise automatisiert werden, um einen nachhaltigen Investitionsschutz zu erreichen. Erfolgsgeheimnis der Münchner ist ein einzigartiges Zusammenspiel aus Hardware und Software. Angefangen als reiner Hardware-Equipmentlieferant für die Elektronikfertigungsindustrie ist ASMPT inzwischen Fabrik-Integrationspartner, der als einziger Anbieter in der Branche konsequent auf offene Standards, ein auf Elektronikfertiger abgestimmtes MES-Backbone und branchenweite Partnerschaft und Zusammenarbeit setzt, die auch andere Anbieter miteinschließt.

Zusammenarbeit für die Smart Factory

Alle Hersteller von Maschinen, Anlagen und Lösungen rund um die Automatisierung stehen in der Pflicht. Anbieter müssen offen und kooperativ zusammenarbeiten – zum eigenen Nutzen und dem Benefit von Kunden. Der Erfolg von Industrie-4.0-Strategien – und somit auch die der Hardware- und Software-Anbieter – ist eng damit verbunden, wie individuell Kunden ihre Produktionsumgebung tatsächlich gestalten können. Aber erst wenn in der Branche der Elektronikfertiger die Erkenntnis vorherrscht, dass Fortschritte nur gemeinsam und ohne Abhängigkeiten erreicht werden können, ist auch der Weg in die Smart Factory nicht mehr weit. Die technologischen Bedingungen dafür existieren schon heute: Beispielsweise in Form von offenen und kostenfreien Standards wie ICP Hermes, einem modernes Maschine-zu-Maschine-Kommunikationsprotokoll, das speziell für Leiterplatten-Bestückungslinien der Elektronikfertigungsbranche entwickelt wurde.

Automatisierung nach Kundenbedürfnissen

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann sich Automatisierung streng an den Bedürfnissen des individuellen Kunden, dem Return-on-Investment und dem spezifischen Zugewinn an Effizienz, Qualität und Flexibilität orientieren. Und dann sind auch die Chancen groß, dass die Branche der Elektronikfertiger eine ähnlich fortschrittliche Entwicklung nehmen kann wie die Branche der IT- und Kommunikationstechnologien von den 80er Jahren bis heute.

Best-in-Class Lösungen

Als Technologieführer der Branche bietet ASMPT ein breites Portfolio an Best-in-Class Produkte. Unsere Lösungen zeichnen sich durch das perfekte Zusammenspiel von Hardware-, Software- und Servicekomponenten aus - leistungsstark, smart und bereit, Ihre Fertigung auf ein neues Niveau zu heben.

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